Hitzeschutz und vorbeugende Maßnahmen
Hitzeschutz und vorbeugende Maßnahmen
Aufgrund der aktuellen hohen Temperaturen besteht insbesondere für ältere Menschen, Säuglinge und Kleinkinder, Schwangere sowie Personen mit chronischen Erkrankungen ein erhöhtes Gesundheitsrisiko. Hitzebedingte Beschwerden reichen von Kreislaufproblemen und Flüssigkeitsmangel bis hin zu Hitzschlag und lebensbedrohlichen Komplikationen.
Empfohlene vorbeugende Maßnahmen:
Ausreichend trinken (vorzugsweise Wasser oder ungesüßte Getränke), auch ohne ausgeprägtes Durstgefühl.
Körperliche Anstrengungen möglichst auf die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegen.
Direkte Sonneneinstrahlung, insbesondere zwischen 11 und 17 Uhr, vermeiden.
Leichte, helle und luftdurchlässige Kleidung sowie eine Kopfbedeckung tragen.
Sonnenschutzmittel mit einem ausreichenden Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 30, bei empfindlicher Haut LSF 50) großzügig auftragen und insbesondere nach dem Schwitzen oder Baden regelmäßig erneuern.
Wohnräume morgens und nachts lüften, tagsüber Fenster geschlossen halten und verschatten.
Leichte, wasserreiche Mahlzeiten bevorzugen und auf ausreichende Salzzufuhr achten, sofern keine medizinischen Gründe dagegen sprechen.
Regelmäßig nach gefährdeten Angehörigen oder Nachbarn sehen.
Medikamente, die den Flüssigkeits- oder Wärmehaushalt beeinflussen können, nur nach ärztlicher Rücksprache anpassen.
Warnzeichen einer Hitzeerkrankung:
Starker Durst, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Muskelkrämpfe, Verwirrtheit, Benommenheit oder Bewusstseinsstörungen. Bei Verdacht auf einen Hitzschlag (Körpertemperatur > 40 °C, Bewusstseinsstörung) ist umgehend der Rettungsdienst zu verständigen.
Konsequenter Hitzeschutz sowie ein angemessener Sonnenschutz tragen wesentlich dazu bei, hitzebedingte Erkrankungen und Sonnenschäden der Haut zu vermeiden und die Gesundheit während Hitzeperioden zu schützen.